Stress: Was ist das eigentlich?

Stress ist die Bean­spruchung des Mensch­en durch innere und äußere Reize oder Belast­ungen. Diese Reize können sowohl künst­lich als auch natür­lich sein, auf den Körper oder auch auf die Psyche ein­wirken und als positiv oder negativ em­pfunden werden.

Medizin­isch gesehen ist Stress eine körper­liche Reaktion, die be­wirken soll, dass wir kurz­fristig be­sonders leistungs­fähig sind. Bei unseren Vor­fahren war das ein Überlebens­vorteil, um in Gefahren­situationen vor­sichtig zu sein und kämpfen oder flüchten zu können. Der Puls und der Blut­druck steigen an, alle Sinne sind wachsam, die Atmung wird schneller und die Muskeln sind an­gespannt. Der Körper schüttet Stress­hormone aus und stellt zu­sätzliche Energie zur Ver­fügung.

In der heutigen Zeit muss der Körper jedoch kaum noch mit Kampf oder Flucht reagieren. Daher hat der psychisch geladene Mensch in der Regel kein Ventil mehr, um den inneren Druck wieder ab­zubauen, wo­durch der Körper in einen dauer­haften Alarm­zustand gerät. Ernst­hafte körper­liche und see­lische Erkran­kungen können die Folge sein.

Man unterscheidet in folgenden:

Positiver Stress

Eustress

Die meis­ten Men­schen wün­schen sich ein Leben ganz ohne Stress – kein Leistungs­druck und immer aus­reichend Zeit für sich selbst. Doch genau ge­nommen braucht jeder Mensch ein gewisses Maß an Heraus­forderungen und Belas­tungen.

Positiver Stress (Eu­stress) motiviert die Menschen, macht sie leistungs­fähiger und gibt ihnen ein gutes Gefühl, wenn eine Auf­gabe erfolg­reich gelöst ist. Die positive Erfahrung, eine Heraus­forderung erfolg­reich ge­meistert zu haben, steigert das Selbstwert­gefühl und das Selbst­vertrauen.

Negativer Stress

Dysstress: Ein Gesundheitsrisiko!

Wenn Stress ge­häuft auf­tritt und die Anspannungs­phase nicht mehr durch Entspannungs­phasen abgelöst wird, kann dieser zum Gesund­heitsrisiko werden.

Häufig­keit, Viel­falt, Dauer und die persön­liche Bewer­tung einer Situation ent­scheiden, ob wir Stress als positiv oder negativ em­pfinden. Menschen, die das Ge­fühl haben, dass eine Situation die Kräfte und Bewältigungs­möglichkeiten über­mäßig bean­sprucht, fühlen sich dieser nicht mehr ge­wachsen und fürchten negative Kon­sequen­zen. Dieses Gefühl wird als Gefähr­dung der eigen­en Gesund­heit wahr­genommen.

Stress-Symptome

Sind wir Stress­situationen zu lange aus­gesetzt und ist der Stress­pegel an­haltend zu hoch, werden wir krank. Sobald unsere Energie­reserven aus­geschöpft sind, lässt unsere Leistungs- und Konzentrations­fähigkeit nach. Wir sind gereizt, können nicht mehr gut schlafen be­kommen Magen-Darm­probleme oder haben einen erhöhten Blut­druck. Dauer­stress wirkt sich außer­dem negativ auf unser Immun­system aus und kann Herz­erkrankungen, Lungen­leiden und Rücken­schmerzen verur­sachen. Im Extrem­fall können sich auch Depressionen oder das Burnout-Syndrom ent­wickeln; an dem in Deut­schland immer mehr Menschen leiden.1)

1) TK Stresstudie 2016; Entspann dich, Deutschland

Stressbewältigung

Wissen Sie manch­mal nicht, was Sie zu­erst machen sollen? Be­fürchten Sie hin und wieder, dass Sie einen ge­setzten Termin nicht ein­halten können? Müssen Sie zu viel Arbeit in zu kurzer Zeit er­ledigen?

Ein stressiger All­tag gehört für viele Menschen in der heut­igen Zeit schon zur Gewohn­heit. Doch zu lang anhalten­der Stress kann irgend­wann zu einer chron­ischen Be­lastung für Körper und Seele werden, was dann wieder­um zu zahl­reichen körper­lichen Besch­werden führen kann. Deshalb ist es umso wichtiger, Stress zu re­duzieren und diesen in den Griff zu be­kommen. Dabei sollte sich zu­nächst jedoch jeder klar­machen, dass der Weg aus dem stress­igen Alltag nicht von heute auf morgen zu schaffen ist. Oft sind einige private und/oder berufliche Veränder­ungen nötig, damit die Lebens­qualität wieder zu­nimmt.

Ärzte raten ihren gestressten Patienten immer öfter, dass sie langsamer machen sollen, dass sie sich auch mal frei nehmen sollen, sich entspannen oder einem Hobby nachgehen sollen. Die Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf betont, dass niemand in seinem Leben das Beste geben könne, wenn er nicht gut zu sich selbst ist. Deshalb sei es enorm wichtig, Erholungsphasen einzulegen, in denen sich der Körper regenerieren kann. Wer sich die Zeit nehme und den eigenen Stress reduziere, würde feststellen, dass ihm die Umwelt ebenfalls weniger Stress bereite. Deshalb geht es bei der Stressbewältigung darum, sowohl körperliche Stressreaktionen abzubauen als auch Stressreaktionen zu vermeiden.

Wichtig bei der Stressbewältigung ist zunächst die stressverursachenden Elemente zu finden und aufzudecken. Sind diese identifiziert, sollte nach Möglichkeiten gesucht werden, die Stressverursacher künftig zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Ein Stressauslöser können zum Beispiel schwierige Menschen sein. Hier ist es ratsam, den Kontakt zu diesen Personen zu vermeiden oder so weit wie möglich zu reduzieren. Um zwischendurch immer mal wieder „runterzukommen“ eignen sich Entspannungsübungen wie beispielsweise die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Pilates, Yoga oder auch Qigong. Man sollte schauen ob außerberufliche Tätigkeiten eher zu einer Überladung des eigenen Zeitplans führt und man erstmal abstand nehmen sollte. Ein gutes Zeitmanagement, ein Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit sowie eine gesunde Ernährung sind ebenfalls hilfreich um Stress abzubauen.

Der Psychotherapeut Dr. Ralf Merkle setzt bei der Stressbewältigung an drei Bereiche an:

 

  1. Umwelt – äußere Faktoren, die eine Stressreaktion auslösen können, verringern.
  2. An uns selbst – stresserzeugende Verhaltensweisen abbauen und neue Umgangsformen mit den Anforderungen aneignen. Ein wichtiger Ansatzpunkt sind hier die eigenen Einstellungen. Wichtig ist es auch einmal Nein zu sagen und sich helfen zu lassen. Aber auch Prioritäten setzen und nicht alles sofort bearbeiten zu wollen, hilft bei der Stressbewältigung.
  3. An unseren Körperreaktionen – Anspannung durch körperliche Bewegung abbauen und/oder durch Atem- oder Entspannungsübungen entspannen. Dazu eigenen sich besonders Ausdauersportarten wie Walken, Radfahren oder Schwimmen. Der Kopf wird frei und Stresshormone werden abgebaut. 

Ob Stress als schädlich oder gesund angesehen wird, das entscheidet letztlich die eigene Einstellung zum Stress selbst.

ETWA 43 %

ZWISCHEN 40-59 FÜHLEN SICH ABGE­ARBEITET UND VER­BRAUCHT: DAS HAT ZUR FOLGE, DASS DIE ZAHL STRESS­BEDINGTER KRANK­SCHREIBUNGEN LAUT TK VON JAHR ZU JAHR AN­STEIGT. 1

82%

IST ES WICHTIG, DASS ES IHREN LIEB­STEN (KINDER/­PARTNER) GUT GEHT*

FÜR 57%

IST LOB DIE ANTRIEBS­FEDER FÜR EINEN GUT GE­MEISTER­TEN ALL­TAG*

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