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Stresstest

Tipps bei Müdigkeit und Erschöpfung

Antriebslos und ausgelaugt? Es fehlt Energie für die täglichen Aufgaben und die Konzentration fällt schwer?

Müdigkeit und Erschöpfung sind normal nach einem anstrengenden Tag oder einer langen Nacht. Hält dieser Zustand jedoch für eine längere Zeit an oder wird er zum ständigen Begleiter, sollten wir handeln.

Denn auf Dauer senken Erschöpfung und Antriebslosigkeit unsere Lebensfreude und -qualität. Auch eine ernste Ursache kann dahinterstecken, wenn wir uns permanent müde fühlen. Beispielsweise sind hier Depressionen oder Eisenmangel zu erwähnen, die sich in anfänglicher Müdigkeit und Erschöpfung äußern können. 

Im Folgenden beschäftigen wir uns mit möglichen Gründen für Müdigkeit und Erschöpfung. Zusätzlich geben wir Tipps, was man selbst gegen die Symptome unternehmen kann und wann es besser ist, einen Arzt aufzusuchen.

Was sind Ursachen für Müdigkeit und Erschöpfung?

Es gibt viele Gründe, die zu Energieverlust im Alltag und damit zu Müdigkeit und Erschöpfung führen können. Oft spielt der Lebenswandel eine wichtige Rolle. Manchmal können auch schon Gewohnheitsänderungen in der Ernährung oder der Bewegung zu Müdigkeit und Erschöpfung führen. Manchmal sind aber auch eine Krankheit oder anhaltend hohe Belastungen die Ursache für das Problem.

Zu den wichtigsten Ursachen für Müdigkeit und Erschöpfung gehören die folgenden:

Schlafmangel

Wie wichtig guter Schlaf ist, merken wir oft erst, wenn er fehlt. Dabei zeigen Umfragen*, dass beinahe jede zweite Person in Deutschland unter einem schlechten Schlaf leidet. Die Folgen: Man fühlt sich müde, chronisch erschöpft und gereizt. Die Konzentration leidet und mit ihr die Leistungsfähigkeit. Schlafstörungen können sogar das Immunsystem schwächen. Damit steigt die Gefahr für weitere Erkrankungen. 

Stress

Anders als viele glauben, ist Stress nicht immer schlecht. Wenn er zum Dauerzustand wird, sieht es allerdings anders aus. Manchmal genügt schon eine Umstellung der Alltags- oder Lebensgewohnheiten, um anhaltende Stressbelastungen zu bessern oder besser damit umzugehen. Wenn diese persönlichen Maßnahmen nicht ausreichen, um stressbedingte Müdigkeit und Erschöpfung zu lindern, kann Vitango® helfen und so wieder Energie geben.  
Halten starke Stressbelastungen über längere Zeit an, können diese im schlimmsten Fall zu einem Burn-out-Syndrom führen. Betroffene fühlen sich, als hätte ihnen jemand alle Energie ausgesaugt. Sie leiden ständig unter Antrieblosigkeit und Erschöpfung. Schon kleine Handgriffe sind belastend. Auf den Punkt gebracht – sie sind ausgebrannt. Ein Burn-out braucht – wie Depressionen oder körperliche Grunderkrankungen – eine professionelle Behandlung und der Weg zurück in die Normalität ist oft lang und schwierig.

Bewegungsmangel

Regelmäßige Bewegung ist wichtig, um unsere Körperfunktionen auf einem guten Level zu erhalten. Bereits eine Runde um den Block sorgt dafür, dass der Kreislauf nach langem Sitzen in Schwung kommt. Anhaltender Bewegungsmangel kann auf Dauer krank machen, wenn sich der Bewegungsradius nur zwischen Stuhl und Couch erschließt. Neben Antriebslosigkeit und Müdigkeit kommt es schnell zu Verspannungen, Rückenschmerzen oder sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Beschwerden.

Mangelhafte Ernährung

Zentrale Bedeutung dafür, wie sich Körper und Geist fühlen, hat unsere Ernährung. Bei einer einseitigen Ernährung mit viel Fast Food fehlen dem Körper häufig Vitalstoffe. Leicht kann sich dann ein Mangel an bestimmten Mineralstoffen oder Vitaminen einstellen. Im Winter leiden Menschen, die kaum ins Freie kommen wegen eines Vitamin-D-Mangels an Müdigkeit. Denn Vitamin D nehmen wir in erster Linie über das Sonnenlicht auf. Vitamin-D-Präparate können den Mangel ausgleichen. Am besten aber vorher beim Arzt den Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmen lassen, bevor wir zu Vitamin-D-Präparaten greifen.

Medikamente

Einige Arzneimittel machen müde. Das trifft zum Beispiel auf manche Antidepressiva, bestimmte Allergiepräparate oder Migränemittel zu. Besteht die Vermutung, dass ein verschriebenes Mittel müde macht, empfiehlt sich die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt. Auch übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen und gar Drogenkonsum führen dazu, dass sich Menschen körperlich schlapp fühlen.

Körperliche Erkrankungen

Verschiedene akute oder chronische Grunderkrankungen können zu vermehrter Erschöpfung führen. Dazu gehören unter anderem Infekte, Probleme mit der Schilddrüse, Magen-Darm-Erkrankungen, Bluthochdruck oder rheumatische Erkrankungen. Manche Menschen leiden auch unter einem chronischen Erschöpfungssyndrom (Fatigue). Daher ist es entscheidend, die Krankheitsursachen zu behandeln, um die Erschöpfung erfolgreich zu bekämpfen.

Seelische Erkrankungen

Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen können sich durch Antriebslosigkeit bemerkbar machen. Häufig erleben Betroffene eine Mischung aus Erschöpfung und Schlafstörungen.

Was hilft bei Müdigkeit und Erschöpfung?

Als Ursache für ständige Müdigkeit bis vielleicht hin zur Erschöpfung und Antriebslosigkeit kommen viele Dinge in Frage. Doch zum Glück können wir etwas gegen die anhaltende Beschwerden selbst unternehmen. Manchmal haben schon kleine Maßnahmen eine große Wirkung. 

Um die Antriebslosigkeit zu überwinden, ist es wichtig, den psychischen und körperlichen Ursachen auf den Grund zu gehen. Dabei helfen diese Fragen:

  • Bekomme ich ausreichend Schlaf? Ist mein Schlaf erholsam? Wache ich in der Nacht häufig auf?
  • Bin ich in letzter Zeit gestresst? Setzen mich Umstände bei der Arbeit oder privat unter Druck?
  • Leide ich besonders in der dunklen Jahreszeit unter einer gedrückten Stimmung?
  • Wie gesund und abwechslungsreich ernähre ich mich?
  • Bewege ich mich regelmäßig und treibe ich Sport?
  • Nehme ich seit kurzer Zeit ein neues Medikament ein?

Es gibt Situationen, in denen ein Besuch beim Arzt sinnvoll ist, um die Gründe herauszufinden. Darauf gehen wir im nächsten Absatz ein. 

Abgesehen davon gibt es einige praktische Tipps, mit denen man selbst an der eigenen Antriebslosigkeit arbeiten kann. Oft reichen einfache Gewohnheits- oder Verhaltensänderungen aus, um anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung zu überwinden. 

Schlafhygiene

Für Erwachsene empfehlen Forscher sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Damit der Körper zur Ruhe kommt, empfiehlt es sich vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen auf koffeinhaltige Getränke zu verzichten und auf einen gleichmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus zu achten. Außerdem hilft es, Fernseher, Handy und Laptop aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Mit Alkohol ist ebenfalls Vorsicht angesagt. Er macht zwar müde und hilft beim Einschlafen, kann aber zu Durchschlafstörungen oder zu frühem Erwachen führen. 

Wann sollte man wegen Müdigkeit und Erschöpfung zum Arzt gehen?

In vielen Fällen ist Müdigkeit hausgemacht. Stress, zu spät ins Bett gehen, schlechter Schlaf, eine ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel sind weit verbreitet in unserer modernen Gesellschaft.

Wenn die Antriebslosigkeit allerdings Symptom einer Erkrankung ist, sollte man rechtzeitig zum Arzt gehen. Doch wie lässt sich das erkennen? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort und im Zweifel ist es nie verkehrt, eine/n Spezialist/in zu Rate zu ziehen. Einige Warnsignale können jedoch genannt werden, die besonders beachtet werden sollten:

  • Die abnorme Müdigkeit und die damit einhergehende Belastung ist extrem. Man kommt kaum noch aus dem Bett. Im Beruf und in der Arbeit fällt es schwer, sich zu konzentrieren. Das eigene Leben leidet stark unter den Symptomen. In diesem Fall ist es sinnvoll, schnell etwas zu unternehmen und abzuklären, ob zum Beispiel eine depressive Verstimmung oder eine andere akute Erkrankung vorliegt. 
  • Die Müdigkeit ist chronisch und kommt in Wellen immer wieder. Vielleicht liegt das Problem z. B. an einem Eisenmangel. Dies kann bei einem Arztbesuch abgeklärt und dann gezielt behandelt werden.
  • Das Thema Müdigkeit ist schon lange ein ständiger Begleiter. Vielleicht wurde schon einiges im persönlichen Umfeld unternommen: Die Ernährung umgestellt, regelmäßige Bewegung und einige Sporteinheiten eingeführt und die Schlafhygiene verbessert. Trotzdem fehlt der Antrieb. Auch dann empfiehlt es sich, der Ursache nachzugehen. 

Fazit

Chronische Erschöpfung, zusammen mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit, ist eine Belastung, die das Leben ernsthaft beeinträchtigt. Zum Glück stecken nicht so häufig gravierende gesundheitliche Defizite dahinter und sie lässt sich in vielen Fällen gut überwinden. Oft genügen einfache Maßnahmen und kleine Wachmacher, um wieder zu neuer Energie zu finden.

Ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung idealerweise an der frischen Luft können zum Wohlbefinden beitragen und der Erschöpfung ein Schnippchen schlagen. In jedem Fall lohnt es sich, den ersten Schritt zu gehen – für mehr Energie und Lebensfreude

Und sollte einmal das Gefühl eintreten, dass Erschöpfung das Leben bestimmt, hilft auf jeden Fall der Gang zum Arzt. Ein Fachmann kann körperliche Gründe ausschließen und Licht ins Dunkel bringen. Die passende Behandlung verhilft dann wieder zu mehr Lebensenergie.