Wirkstoff: Rosenwurz

Die Rosen­wurz ist eine mehr­jährige Pflanze, welche auch unter dem Namen Rhodiola rosea bekannt ist. Sie ist in arktischen Ge­bieten und Gebirgs­regionen in Euro­pa, Asien und Nord­amerika be­heimatet und ge­deiht beson­ders auf feuchten Böden der gesamten Fjell­region bis hoch in die obere alpine Zone auf Höhen­lagen von rund 3000 Metern.

Die Rosen­wurz wächst in Berg­schluchten, auf feuchten Klippen­absätzen sowie auf Feucht­wiesen und Moor­böden. Außerdem kommt die Pflanze auch auf trock­enen, sandigen Böden in höher­en Gebirgs­lagen oder in etwas beschatteten schnee­feuchten Fels­spalten vor. Der Rosen­wurz hat sich an die teils unwirk­liche Um­gebung an­gepasst.

Den deutschen Namen Rosen­wurz erhielt die Pflanze auf­grund des intensiven rosen­artigen Duftes, der beim An­schnitt der Wurzel ent­steht. In Russ­land heißt Rhodiola rosea „goldene Wurzel“, was sich aus der bronzen­en Farbe des Wurze­lstocks her­leiten lässt.

Mit einer Wuchs­höhe von etwa zehn bis 20 cm ist die aus­dauernde saft­reiche und lang­sam wachs­ende Rosen­wurz eher klein. Sie treibt im Frühling aus und wächst zu einer unver­zweigten und aufrecht­stehenden buschigen Pflanze heran, die von Mai bis August blüht. Die Blüten der Rosen­wurz sind bei den männ­lichen Pflanzen intensiv gelb bis röt­lich gefärbt, bei den weiblich­en weisen sie eine schwach grün bis gelbliche Farbe auf. Be­stäubt werden die Blüten vor­wiegend durch Fliegen, worauf­hin sich an­schließ­end vier, erst grüne und später braune Balg­früchte mit einer Länge von etwa sechs bis zwölf Millimeter aus­bilden. 

Zur arzneilichen Ver­wendung wird der knollen­förmige Wurzel­stock von drei- bis vier­jährigen Pflanzen heran­gezogen. Ge­erntet werden die Wurzeln nach der Blüte von August bis Anfang Sept­ember. Die aus­gegrabenen Wurzeln werden von der Erde gesäubert, mit klarem Wasser ab­gespült und im Schatten vor­getrocknet. An­schließend werden die dicken Wurzeln in zwei bis fünf Zentimeter lange Stücke ge­schnitten und in einem Trocken­apparat bei 60 Grad Celsius ge­trocknet. Wichtig ist, dass die Schnitte von qualitativ hoch­wertigen Wurzeln eine rosa bis bronzene Farbe haben. Wurzeln mit einer grau­braunen Färb­ung haben bereits viele ihrer heilen­den Eigen­schaften ver­loren.

Seit etwa 3000 Jahren ist die Rosen­wurz als Lebens- und Heil­mittel zur Unter­stützung geistiger und physischer Aktivitäten in nördlichen Ländern be­kannt. Auch Wikinger, Eskimos und sibirische Völker nutzten die Pflanze bereits als Volks­medizin. Forsch­ungen zu den Heil­wirkungen wurden erst­mals in der früheren Sowjet­union und in Schweden betrieben. Das weltweite Forschungs­interesse an Rhodiola rosea wuchs seit Mitte des 20. Jahr­hunderts.

Unter­suchungen haben gezeigt, dass Rosen­wurz eine stress­bedingte mentale oder körper­liche Erschöpf­ung bessern kann, da sie die Aus­schüttung von Stress­hormonen re­guliert. Das wieder­um führt folglich zu einer ge­steigerten Gehirn­aktivität. Außer­dem hat Rhodiola rosea einen schützen­den Einfluss auf Nerven und Leber sowie eine stimulier­ende Wirkung auf Stoff­wechsel, Drüsen­tätigkeit, Immun­system und eine vor­beugende Eigen­schaft in Bezug auf Dia­betes.

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